Städtetrip
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Zürich in 24 Stunden

Züricher See: Me

Neulich war ich beruflich in Zürich und hatte dementsprechend nicht besonders viel Zeit, mir die Stadt anzusehen, aber ganz habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen. Bevor ich nach Zürich gekommen bin, hatte ich folgende Assoziationen: Käse, Schokolade und schöne alte Gebäude. Was ich jetzt mit Zürich verbinde? Käse, Schokolade und schöne alte Gebäude. Und noch so viel mehr! Nämlich spannende Architektur, coole Restaurants, tolle Street Art und eine wunderbar melancholische See-Atmosphäre. Meine Lieblingsorte, die ich in dieser kurzen Zeit gesammelt haben, stelle ich Euch hier vor.

Altstadt & See

Züricher See

Sonne kann ja jeder. Die Schönheit einer Stadt zeigt sich oft erst, wenn das Wetter nur halb so gut ist. Als der Züricher See am Morgen in dichtem Nebel lag, konnte ich nicht anders, als mich ein bisschen in die Stadt zu verlieben. Das Licht, die Möwen, die Ruhe, die in dem Moment von dieser Stadt ausging, war einnehmend. Auch die Altstadt mit den imposanten Altbauten, den Kirchen und der schicken Bahnhofsstraße (wer hier shoppen will, sollte ordentlich Geld einpacken) kann sich sehen lassen. Doch mein heimlicher Favorit war der Stadtteil Zürich West.

Zürich: Altstadt

 

Zürich West

In Zürich West trifft Industrie auf Kunst, Urbanität auf feinstes Design. Hier findet man in vielen Ecken eindrucksvolle Street Art und tolle Architektur. „Im Viadukt“, dem 1894 erbauten Eisenbahnviadukt, reihen sich tolle Geschäfte aneinander, die in die Markthalle mit unzähligen Leckereien mündet. Hier trifft sich die Designszene der Stadt und zeigt, dass Zürich soviel mehr kann als die typischen Schweizer Klischees zu erfüllen.

Zürich: Street Art

Zürich: Im Viadukr

Stattet unbedingt „Frau Gerolds Garten“ einen Besuch ab – das Container-Projekt ist absolut sehenswert und beherbergt neben hübschen Shops auch ein cooles Sommerrestaurant (das aber auch im November noch auf hatte). Vom hauseigenen Stadtgarten aus blickt man über kilometerlange Bahngleise und entdeckt hier in jeder Ecke etwas Neues. Oft kommen lohnt sich, denn wechselnde Künstler gestalten das Gelände immer wieder neu.

Zürich: Frau Gerolds Garten

Zürich: Frau Gerolds Garten

Essen

Vorweg: Essengehen in Zürich ist teuer. Sehr sehr teuer. Aber verzichtet lieber die nächste Woche zu hause auf ein paar Restaurantbesuche und gönnt Euch hier etwas.Das Restaurant Gartenhof ist sehr jung und hip, hat aber trotzdem diesen gewissen Schweizer Charme, der gutes Aussehen mit gediegener Dekadenz verbindet. Das Essen ist lecker, die Bedienungen super nett und das Publikum sehr gemischt – als ich dort war, schienen fast nur Züricher hier zu sein, was ich sehr sympathisch fand.

Restaurant Gartenhof

Restaurant Gartenhof

Im Fribourger Fondue-Stuebli gibt es zum Hauptgang ausschließlich Käsefondue – und das ist perfekt. Nicht umsonst wird es als das beste der Stadt gehandelt. Ja, hier sind viele Touristen, was der gemütlichen Gasthaus-Stimmung aber keinen Abbruch tut. Sobald man den brodelnden Topf Käse vor sich stehen hat, bekommt man um sich herum sowieso nichts mehr mit.

Fribourger Stuebli

Fribourger Stuebli

Das Café Bebek führt urbanes Design mit orientalischer Küche zusammen – und das funktioniert ganz großartig. Mit dem beeindrucken Wandkunstwerk im Blick und dem türkisches Frühstück, Falafelsalat oder Linsensuppe auf dem Teller fühlt man sich zwischen ferner Welt und Stadtgewimmel.

Café Bebek

Café Bebek

 

Mein Fazit von Zürich: coole Stadt, so viel spannender und abwechslungsreicher, als ich gedacht hatte. Unbedingt hinfahren!

Zürich: Zürich West

 

 

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2 Kommentare

  1. Astrid Hasler sagt

    Toller Artikel über Zürich, gut geschrieben und sympathisch. Und die Bilder sind auch klasse!

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