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Grand_Palace_Bangkok

One night in Bangkok – mein 1. Mal in Thailands Hauptstadt

Es war mein erstes Mal. Ich hatte schon viel über Bangkok gehört – und die Meinungen gingen weit auseinander. “Ein stinkendes Moloch!” “Pulsierend und aufregend!” “Merkwürdig …” – ich musste mir also mein eigenes Bild von Bangkok machen. Und da es nun mal mein erster Besuch in Thailands Hauptstadt war und ich nur 2 Tage Zeit hatte, nahm ich mir vor, mir das komplette Touri-Programm zu geben. Und was soll ich sagen? Es hat geklappt …

Auch wenn die Gegen rund um die Khao San Road als schlimmste Touristen-Ecke überhaupt verschrien ist, beschloss ich, zur ersten Orientierung erst mal dort unterzukommen. Und ich hatte Glück, mein Hostel Khaosan Immjai war nur 6 Gehminuten von der berühmt-berüchtigten Partymeile entfernt, war aber trotzdem ruhig und entspannt gelegen. Zudem war es sauber und die Betten für ein Hostel außerordentlich gut.

Was genau muss man denn nun eigentlich machen, wenn man nur wenige Tage in Bangkok ist und trotzdem einen Eindruck von der Stadt bekommen möchte? Das liegt wahrscheinlich im Auge des Betrachters, denn man kann diese Stadt so unglaublich vielseitig erleben: luxuriös, verrückt, entspannt oder alles auf einmal. Ich habe mir Folgendes angeschaut:

 

Grand Palace und Wat Pho

Der Große Palast, die ehemalige Residenz des Königs, ist eine DER Sehenswürdigkeiten in Bangkok und wirklich sehr beeindruckend. Gold und Glitzer, prunkvolle Statuen und glänzende Buddha-Figuren soweit das Auge reicht. Der Palast ist ein guter Einstieg, um die Verehrung zu verstehen, die die Thailänder ihrem König entgegen bringen.

Grand_Palace_Bangkok1

Nicht weit vom Königspalast entfernt findet man den buddhistischen Tempel Wat Pho, der den berühmten liegenden Buddha beherbergt – stolze 46 Meter lang und vergoldet.

Goldener_Buddha

Weekend Market Chatuchak

Märkte findet man in Bangkok zuhauf – zwischen Garküchen, Schmuckständen und Klamottenbergen schlängelt man sich durch die engen Gassen in der Hoffnung auf die besten Schnäppchen. So ein Markt ist auch Chatuchak, der Weekend Market – aber in einer Größe, die sich beim ersten Betreten kaum erahnen lässt. Die Fläche erstreckt sich über mehr als einen Quadratkilometer auf denen sich rund 10.000 Stände aneinander reihen. Hier gibt es ALLES – und das für sehr wenig Geld für unsere europäischen Verhältnisse.

Weekend_Market_Bagkok

Was mir hier besonders gut gefallen hat, ist der Fakt, dass es sich um keinen typischen Touri-Markt handelt – auch Einheimische lieben es, hier am Wochenende einzukaufen. Und neben den unzähligen Ständen mit sinnlosen Dingen, die kein Menschen braucht, aber die man trotzdem haben möchte, gibt es auch Gänge, in denen junge thailändische Designer ihre Kollektionen vorstellen.

Chatuchak_Bangkok

Um von A nach B zu kommen, habe ich übrigens diverse Verkehrsmittel benutzt, die die Stadt so bietet: Taxi (nehmt nur die, die das Taximeter anmachen, alles andere ist Abzocke), Boot (ich bin mit der Blue Flag Line gefahren – One Way kostet 40 Baht) und Skytrain (nehmt Euch einen Pullover mit, da drin ist es eiskalt). Tatsächlich bin ich auch recht viel gelaufen, aber man darf nicht vergessen: Bangkok ist sehr groß und noch viel heißer.

 Nightlife

Kommen wir nun zu dem Teil der Geschichte, der die meisten Klischees beinhaltet, die ich jemals in so kurzer Zeit erfüllt habe. Obwohl ein Freund, der länger in Bangkok gelebt hat, mich gewarnt hat, ich solle unter keinen Umständen in der Khao San feiern gehen, hat die Neugier gesiegt. Und irgendwie gehört es ja auch dazu … Und so zog ich mit einer größeren Gruppe aus dem Hostel los ins Verderben. Es begann noch ganz gesittet in der Parallelstraße der Khao San, in der Rambuttri Alley, wo es erstaunlich gutes Phad Thai für 30 Baht und gegrillte Insekten für je 10 Baht gibt.

Khao_San_Bangkok

Es endete um 5 Uhr morgens mit aufkommendem Kopfschmerz im sich drehenden Hostel-Zimmer. Was dazwischen lag? Mojito. Aus Eimern. Für sehr wenig Geld. Ich hätte es mir denken und vernünftig sein können, aber das Partymädchen in mit rief: “BESTE Idee überhaupt!” Fassen wir zusammen: Ich habe die Nacht durchgetanzt (wer es genau wissen will: Die Mojito Buckets gab es im Oxxi (dazu bekommt man übrigens ein Yenga-Spiel, klingt komisch macht aber großen Spaß), danach ging es weiter in die Golf Bar und The Club). So wachte ich also am nächsten Tag leicht verklärt und mit lustigen Henna-Tattoos und lauter bunten Armbändern auf – ich hatte eine Nacht auf der Khao San überlebt. Den Kater übersteht man übrigens am besten mit einem reichhaltigen Frühstück (zum Beispiel im Jaywalk Café) und einer ausgiebigen Massage, die man hier ab 200 Baht bekommt.

So, und jetzt bin ich gespannt auf mein zweites Mal in Bangkok, denn ich werde bald wieder hier sein – und bin gespannt, welche Gesichter mir die Stadt dann zu bieten hat … Wenn ihr noch Tipps für einen Besuch in der thailändischen Hauptstadt habt, immer her damit!

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gloment

Du hast eine Vision? Schreib sie auf! **Gewinnspiel**

Ich habe viele Visionen, mal mehr mal weniger, mal realistischer, mal träumerischer. Ich möchte noch unzählige Orte dieser Welt bereisen, an einigen von ihnen leben, Abenteuer am eigenen Leib spüren. Gleichzeitig möchte ich mich beruflich und privat weiterentwickeln. Die Dinge tun, die mich glücklich machen – und immer wieder neu herausfinden, was Glück für mich bedeutet.

Um ab und zu ein bisschen Ordnung und Struktur in meine vielen Pläne und Wünsche zu bringen und um mir in stressigen Situationen immer wieder vor Augen zu führen, was mir wirklich wichtig ist, visualisiere ich meine Visionen. Sei es durch Postkarten, Fotos oder Sprüche – ich mag es, mir meine Ziele vor Augen zu führen und ihnen so Schritt für Schritt ein Stück näher zu kommen. Und dann habe ich die Vision Poster von Gloment entdeckt. Man beantwortet einfach einige Fragen und in kurzer Zeit erstellt das Start-Up ein ganz persönliches Poster. Das steht nun bei mir auf meinem kleinen “Reise-Schrein” und erinnert mich immer daran, wo es hingehen soll.

Und ihr könnt Euer ganz persönliches Vision Poster GEWINNEN – ich verlose 3 Stück unter allen, die mitmachen! Verratet mir dafür einfach in den Kommentaren eine Eurer Zukunftsvisionen, die ihr bald wahr machen möchtet. Einsendeschluss ist der 11. Oktober.
Gloment Vision Poster

Teilnahmebedingungen: Jeder kann nur ein Mal mitmachen, doppelte Kommentare werden entfernt. Teilnahmeschluss ist der 4. Oktober 2015, 20.00 Uhr. Beim Gewinn handelt es sich um ein Vision Poster in der Größe A4 ohne Rahmen. Es können nur Kommentare gewertet werden, bei denen eine gültige E-Mail-Adresse angegeben ist – diese wird ausschließlich zum Zweck der Verlosung, zur Gewinnbenachrichtigung, genutzt. Der Rechtsweg und eine Barauszahlung sind ausgeschlossen.

VIEL GLÜCK!

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Gewissen

Wenn Reisen ein schlechtes Gewissen macht

Ihr wisst es ja inzwischen: Reisen ist meine große Leidenschaft. Ich reise oft, ich reise weit. In wenigen Wochen startet mein nächstes große Abenteuer: 10 Wochen Thailand. Und ich stecke bereits mitten in den Vorbereitungen, suche die günstigsten Verbindungen, schreibe Packlisten und sammle Dokumente zusammen.
Und dann halte ich inne und schaue mich um, was gerade in der Welt passiert. Ich sehe Bilder von Tausenden von Menschen, die ihre Heimat, ihre Familien, ihre Berufe, ihr ganzes Dasein verlassen, um in Europa ein sicheres Leben zu führen. Und ich kann es kaum abwarten, Deutschland mal wieder eine Zeit lang den Rücken zu kehren. Das ist so absurd, dass ich manchmal kaum weiß, wie ich mit diesen Gegensätzen umgehen soll.
Ich wanke zwischen Sprachlosigkeit und Aktionismus, zwischen Motivation zu helfen und Hilflosigkeit. Wenn ich Spenden in die Hamburger Messehallen bringe, beim Sortieren helfe oder mit Flüchtlingen, die ich erst wenige Stunden kenne, singe und tanze, dann schwappt mein Herz fast über vor Freude, dass ich wenigstens ein kleines bisschen bewegen kann. Und dann sehe ich wieder die neuen furchtbaren Bilder von erschöpften Gesichtern, Augen voller Hoffnung und von Menschen, die es nicht geschafft haben. Dann fühle ich mich hilfloser denn je und eine Traurigkeit, die sich nicht in Worte fassen lässt, erfüllt mich. So pathetisch, so belanglos wirken all diese Worte, die mir dazu einfallen. Sie können nicht zusammenfassen, was gerade in der Welt, in Deutschland, in meiner und Deiner Stadt passiert.

Menschen riskieren ihr Leben, um in meine Heimat zu kommen und ich investiere mein Einkommen, um im schicken Flieger um die Welt zu fliegen. Ich bin aufgeregt, manchmal ein bisschen ängstlich, aber vor allem voller Hoffnung auf eine großartige Zeit. Und dann mischt sich das schlechte Gewissen ein, „Wieso geht es Dir eigentlich so viel besser als vielen anderen Menschen“, flüstert es dann. Die Antwort? Ich weiß es nicht. Ich weiß es wirklich nicht. Es ist nicht fair, aber gerade deshalb versuche ich, das, was ich habe, ganz besonders wert zu schätzen . Denn bei all den Gewissensbissen geht es nicht darum, uns permanent schlecht zu fühlen. Es geht darum, etwas zu tun – im Großen oder im Kleinen. Einfach mal anzufangen. Von nah oder von fern. Denn jeder von uns kann seinen Teil leisten, sei es in Form von Zeit, von Geld, von Anteilnahme. Wenn ihr nicht wisst, was ihr machen könnt, fragt beim Roten Kreuz nach, bei der Diakonie in Euer Nachbarschaft, schaut Euch bei Facebook nach Helfer-Gruppen um. Versucht das zu tun, was Euren Möglichkeiten entspricht. Und dabei geht es nicht darum, das schlechte Gewissen zu tilgen, es geht darum zu helfen. Für Menschen da zu sein, die uns gerade dringend brauchen.

Dieser Artikel von zeit.de erklärt sehr einfach, wie ihr aktiv werden könnt.

Bei “Wie kann ich helfen” findet ihr deutschlandweite Hilfs-Projekte.

Die Facebook-Gruppe “Kleiderkammer Messehallen” ist ein tolles Beispiel, wie erfolgreich und effektiv man Flüchtlingshilfe organisieren kann.

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Cafe Hamburg

Cafés in Hamburg: Hier gibt’s den besten Kaffee!

Ich LIEBE Kaffee – mal Filterkaffee, mal Latte Macchiato mal Soja-Karamell-Frappuccino – ich bin erst einmal für jede Zubereitungsart zu haben. Aber schmecken muss er! In Zeiten von Coffee To Go, in der die Zubereitung manchmal nur wenige Sekunden dauert, leidet leider häufig auch die Qualität.

Und wenn ich schon Geld für etwas ausgebe, dann muss sich das auch lohnen. Zum Glück lebe ich in Hamburg, wo in den letzten Jahren immer mehr großartige Cafés eröffnet haben, die sich der Kaffee-Kunst verschrieben haben. Egal ob eigene Röstung, Slow-Dripping oder ungewöhnliche Kreationen – ich trinke meinen Wachmacher nur noch in einem Café, wo ich mir sicher sein kann, dass ganz viel Herzblut und Passion in die Herstellung und Gedanken in die Herkunft gesteckt wird. Und damit ihr in Zukunft auch nur noch guten Kaffee in Hamburg trinkt, gibt es hier meine Lieblinge – wie immer freue ich mich über Ergänzungen in den Kommentaren!

Elbgold
Das Elbgold gibt es inzwischen drei Mal in Hamburg: in Winterhude, in Eppendorf und – meiner Meinung nach die schönste Location – in den Schanzenhöfen. Dort in der Schanze findet auch die hauseigene Röstung statt, sodass man beim Kaffeetrinken direkt weiß, wo die Bohnen herkommen. Außerdem ist der Außenbereich einer der besten schattenfreien Sonnenplätze in der Gegend! Die Kaffee-Auswahl hier ist beachtlich und auch die Snacks sind super lecker. Noch eine Besonderheit: Die Sojamilch hier schmeckt außerordentlich gut, sodass ich mich fast immer für einen Soja-Latte-Macchiato entscheide. Den Flat White solltet ihr aber auch unbedingt probieren.

Elbgold

Milch Feinkost
Das Milch im Portugiesen Viertel hat noch kein Jahr offen und ist schon zu einem der Lieblinge unter Kaffee-Fans avanciert. Kein Wunder, das Café ist nicht nur wunderhübsch puristisch eingerichtet, der Kaffee wird mit sehr viel Sorgfalt zubereitet und das schmeckt man auch. Kaffee und Milch kommen aus der Region – also ein echtes Highlight für alle Lokalpatrioten. Meine Favoriten hier: Cappuccino und Flat White.

Milch

Favorita
Das Favorita ist (noch) nicht vielen ein Begriff, was sich aber hoffentlich bald ändern wird. Ich habe das italienische Café im Eppendorfer Weg, Ecke Hoheluftchaussee durch Zufall entdeckt, weil ich in der Nähe arbeite und ich bin ganz glücklich darüber, es jetzt zu kennen. Denn der Cappuccino hier schmeckt wie in Italien! Und ich habe ein Jahr in Mailand gewohnt, ich muss es wissen. Dazu gehört das Café auch Italienern, sodass auch Snacks und Service sehr authentisch sind. Das ist immer wieder wie ein kleiner Kurzurlaub in der Mittagspause – schaut unbedingt mal vorbei.

Less Political
Das Less Political ist der Inbegriff des Hipster-Coffee-Shops, aber im positiven Sinne! In der Sternstraße, aber ein wenig abseits vom üblichen Schanzen-Trubel, treffen sich interessante Leute und trinken sehr sehr guten Kaffee. Hier werden die verschiedensten Zubereitungs-Techniken (ausprobieren: Cold Drip!) zelebriert und man kann auch allerlei Zubehör kaufen – perfekt, wenn ihr noch ein Geschenk für einen Kaffee-Junkie braucht. Beratung vom Barista gibt es obendrein gratis dazu.

Less_Political

Due Baristi
Diese Perle der italienischen Kaffeekultur – das Due Baristi – befindet sich direkt bei mir um die Ecke in Eimsbüttel, warum ich mir hier gerne schon morgens vor der Arbeit einen Cappuccino zum Wachwerden hole. Und das funktioniert mit dem kräftigen, wohlschmeckenden Espresso ganz wunderbar – die Italiener wissen halt, wie es geht. Im Außenbereich lässt es sich schön den ganzen Nachmittag lang verweilen und die Eimsbüttler Nachbarschaft beobachten. Ebenso gut kann man drinnen auf den traditionellen Bistro-Stühlen am Marmortisch ein gutes Buch lesen.

Stockholm Espresso Club
In Winterhude rund um den Mühlenkamp ist die Auswahl an Cafés sehr groß, aber der Stockholm Espresso Club sticht definitiv aus der Masse heraus und sorgt für schwedische Kaffee-Kultur in Hamburg. In dem kleinen Laden stehen liebevolle Zubereitung und Beratung an erster Stelle. Großes Highlight neben dem Kaffee (hier schmeckt mir der Latte Macchiato besonders gut) ist der selbstgebackene Käsekuchen!Und der Karottenkuchen!

Stockholm_Espresso_Club

Public Coffee Roasters
Bei den Public Coffee Roasters wird selber geröstet – und das schmeckt man auch. Der gemütlich und gleichzeitig lässig gestaltete Laden in der Neustadt lädt außerdem zum Abhängen ein – zumal es Spaß macht, den Jungs beim Zubereiten ihrer Kaffeespezialitäten zuzuschauen. Den hauseigenen Kaffee kann man natürlich auch kaufen – ich empfehle Euch die schön starke und trotzdem weiche Espresso-Bohne Starlight.

Public_Coffee_Roasters

Maya
Es gibt nicht unbedingt viele kulinarische Gründe, um nach Hammerbrook zu fahren, aber die Kaffeerösterei Maya ist definitiv einer. Auch hier wird selber geröstet, der Kaffee kommt aus dem mexikanischen Hochland. Wer wie ich gerne etwas Süßes zum Kaffee nascht, hat Glück, denn die Mini-Küchlein hier machen ganz schnell sehr glücklich.

Kaffee reicht Dir nicht, Du möchtest auch ein leckeres Frühstück dazu? Dann sind diese Tipps genau das richtige für Dich!

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Alles ist möglich

Was ich wirklich will – und was ich dafür tun muss

Heute wird es persönlich – ich möchte Euch ein paar Sachen von mir erzählen, was mich antreibt, wo ich hin möchte und wie ich versuche, meinen Weg zu finden. Ende letzten Jahres steckte ich in einem Job fest, der mich nicht mehr glücklich machte. Natürlich habe ich mich auch gefragt: “Muss das denn sein? Muss mich meine Arbeit wirklich glücklich machen?” Viele Leute würden das wahrscheinlich mit nein beantworten, weil sie Job und Privatleben strikt trennen. Aber ich kann das nicht. Etwas, worein ich so viele Stunden in der Woche investiere, muss mich zumindest zufrieden stellen und es muss für mich irgendeinen Sinn machen. Außerdem ist es in meinem Beruf als Journalistin schwierig, das Eine vom dem Anderen zu trennen – denn Kreativität funktioniert nur, wenn ich mich täglich inspiriert und irgendwie berührt fühle. Und obwohl es mir nicht leicht fiel, meine lieben Kollegen zu verlassen und aus dem sicheren Nest der Festanstellung heraus zu flattern, wusste ich, dass es langsam Zeit wurde.

Im Dezember schrieb ich mir eine Bucket List für die nächsten fünf Jahre und wie ich da so rauf schaute, wurde mir bewusst, dass ich all diese Wünsche innerhalb meines derzeitigen Berufes nicht würde verwirklichen können. Was auf dieser Liste steht? Es sind die verschiedensten Dinge. Zum Beispiel möchte ich einmal in Myanmar meditieren, ein Steak in Argentinien essen, irgendwo auf der Welt ein Auto kaufen, ein paar Monate in New York leben. Außerdem möchte ich meinem kleinen Neffen etwas beibringen, was er noch nicht kann. Und einmal ein Dinner für zehn Leute kochen. Manche dieser Wünsche lassen sich sicher auch in einem “geregelten Leben” erfüllen, aber ich spürte immer mehr: Ich muss noch mal raus, ich muss neue Wege ausprobieren.
Und so habe ich entschieden, meine Festanstellung sausen zu lassen und habe mich im März in die Selbstständigkeit gestürzt. Ob ich Angst hatte? Klar – hab ich immer noch, aber das gehört irgendwie dazu und treibt mich gleichzeitig an.

Ich hatte das Glück, dass ich schnell einige Aufträge bekam, unter anderem einen spannenden Job, bei dem ich gerade regelmäßig dreimal die Woche bin. Doch schnell kam wieder dieser pochende Gedanke: Bin ich jetzt nicht schon wieder in einem Hamsterrad? Wollte ich nicht eigentlich auf Reisen gehen und frei sein? Ja, das war der Plan – und genau den nehme ich jetzt in Angriff. Heute bin ich zu meiner Chefin gegangen und habe ihr von meinem Vorhaben erzählt und sie gefragt, ob ich nicht auch aus der Ferne für sie arbeiten kann. Sie hat ihre Entscheidung noch nicht getroffen und möglicherweise wird es nichts und dann stehe ich ohne meine Haupteinnahmequelle da. Aber es fühlt sich so gut an, für seine Wünsche einzustehen und sich einfach zu trauen. Ich glaube, wir verschenken viel zu oft ganz großartige Chancen, weil wir Angst haben, andere zu enttäuschen oder ihren Erwartungen nicht gerecht zu werden. Dabei geht es doch eigentlich nur darum, dass wir das tun, was uns glücklich macht.

Für mich geht es nun also bald wieder los – im Herbst nach Südostasien und im Januar nach Neuseeland. Ich bin schon so aufgeregt, wie das mit dem Arbeiten in der Ferne funktioniert, wie ich Job, Reisen, Freiheit und Verpflichtung unter einen Hut bekomme. Und wisst ihr, was das Schönste an allem ist? Dass ich einige meiner Wünsche, die ich seit letztem Jahr hege, endlich erfüllen kann – weil ich mich ganz bewusst dafür entscheide, welches Leben ich leben möchte.

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Nyhavn in Kopenhagen

Meine Kopenhagen-Tipps für den perfekten Städtetrip

Ach, Du wunderschönes Kopenhagen… Ich gerate immer noch ins Schwärmen, wenn ich an meinen letzten Besuch in der dänischen Hauptstadt denke. Die herzlichsten Menschen, tolle Plätze und bestes Essen – was braucht man mehr für einen perfekten Wochenend-Trip. Kopenhagen hat natürlich viele tolle Sehenswürdigkeiten zu bieten, hier habe ich ein paar meiner persönlichen Highlights für Euch zusammen gestellt.
Ein Tipp zu Beginn: Besorgt Euch unbedingt ein Fahrrad – selbst ich, als sehr unpassionierte Fahrradfahrerin fand es großartig, mit dem Bike durch die Stadt zu cruisen. Warum? Weil die Stadt fast keine Steigungen hat und wirklich überall Fahrradwege sind – sogar Ampeln nur für Fahrradfahrer gibt es – großartig.

In Kopenhagen fahre sogar ich Fahrrad

Zum Standard-Repertoire in Kopenhagen gehört natürlich ein ausgiebiger Spaziergang durch die Innenstadt, am Wasser entlang zur Kleinen Meerjungfrau, durch die hippen Stadtteile Norrebro und Versterbro und natürlich ein Abstecher in die Freistadt Christiania. Wer hier von A nach B mit dem Fahrrad fährt, bekommt einen großartigen Eindruck von der ganzen Stadt, den verschiedenen Charakteren der einzelnen Viertel und der Vielseitigkeit von Kopenhagen. Aber wer viel unterwegs ist, muss sich auch ausruhen – und an diesen Plätzen lässt es sich besonders schön pausieren.

Chillen

Königspark: Direkt im Zentrum und doch perfekt, um zur Ruhe zu kommen und ordentlich Sonne zu tanken. Zwischen kleinen Hecken kann man sich wunderbar entspannen, auf den großen Wiesen den Kopenhagenern beim Mittagessen zusehen.

Mittagspause im Königsgarten von Kopenhagen

Islands Brygge: Auf den Wiesen von Islands Brygge, direkt an den Hafenbecken, die im Sommer zu Schwimmen einladen, trifft sich am Abend das junge Volk. Hier wird gegrillt, getrunken, gefeiert – und gemeinsam der wunderschöne Sonnenuntergang über der Stadt genossen.

Nyhavn: Ich weiß, Nyhavn ist der größte Touri-Hotspot der Stadt, was es auf den ersten Blick nicht sonderlich attraktiv macht. ABER: Hier ist es, trotz Menschenmassen, wunderschön. Am Rand des Hafenbeckens kann man sich wunderbar niederlassen und einfach so viele Menschen aus aller Welt beobachten – einen besseren Laufsteg gibt es nicht.

Flohmarkt

Meine beste Freundin Lena, mit der ich in Kopenhagen war, ist ein riesengroßer Flohmarkt-Fan – so durfte dieser Programmpunkt natürlich nicht fehlen. Und da ich mir langsam ein paar Tricks, wie man die besten Schätze findet, abgucken konnte, habe auch ich hier ein paar tolle Teile gefunden.

Flohmarkt in Kopenhagen's Frederiksberg

Jeden Samstag findet direkt hinter dem Rathaus von Frederiksberg ein großer Flohmarkt statt, auf dem für jeden etwas dabei ist. Klamotten, Geschirr, Deko und allerlei Krimskrams werden hier zu – für Kopenhagen – Schnäppchenpreisen angeboten.

Im Sommer finden auch in der Freistadt Christiania (ja, dort wo jeder macht, was er will und man überall Gras kaufen kann) regelmäßig Flohmärkte statt – hier findet man vor allem Kleidung, angeboten von jungen Dänen – gute Styles und super Preise.

Essen

Essen ist kein leichtes Thema in Kopenhagen, denn man gerät schnell in die Zwickmühle: Es gibt wirklich köstliches, sehr vielseitiges Essen in Kopenhagen, aber bei den Preise muss ein Mensch mit Durchschnittseinkommen dann auch die nächste Woche hungern. Aber ganz konnte ich als großer Food-Fan natürlich nicht darauf verzichten, ein paar Köstlichkeiten zu probieren. Absolut hip und mit der leckersten Pizza seit Langem(wunderbar kombinierbar mit dem Rosé) ist das Restaurant Mother im sehr angesagten Meatpacking District. Der Vibe ist eine Mischung aus entspannt und lässig, die Kellner sind lustig und der italienische Pizzabäcker auch nicht von schlechten Eltern ;) Vorher unbedingt reservieren – hier stehen den ganzen Abend über Menschen Schlange.

Restaurant Mother in Kopenhagen

Die Pizza im Mother ist umwerfend

Ein weiteres kulinarisches Highlight findet sich in den Industriehallen von Copenhagen Streetfood (von April bis September täglich geöffnet) – die internationale Auswahl ist sehr vielseitig und das Publikum bunt gemischt. Wir entschieden uns für eine brasilianische Platte und einen ‘Fat Burger’ – einer der besten Burger, die ich je gegessen habe.

Copenhagen Street Food

Copenhagen Street Food

Streetfood_in_Kopenhagen

Ein Food-Highlight muss noch erwähnt werden: die Churros mit Schokoladensoße und Softeis von Rajissimo. Ich weiß, die sehen schon echt lecker aus, aber sie schmecken NOCH besser. Versprochen.

Churros mit Schokolade und Softeis

Da mir auch guter Kaffee sehr wichtig ist, hier noch zwei Tipps: der Cappuccino bei Joe and the Juice (ja, den Laden habe ich Euch auch schon im London-Artikel empfohlen) ist eine Eins, ebenso der in dem süßen Café Retro in der Hipster-Straße Jaegerbroggade in Norrebro – die Spielesammlung (es gab Backgammom, juhu!) lädt definitiv zum Verweilen ein.

Café Retro in Norrebro

Kaffee in Kopenhagen

Das waren also meine Kopenhagen-Tipps – ich hoffe, es kommen bald noch mehr dazu, denn ich möchte wirklich wieder ganz schnell in diese tolle Stadt! Wenn ihr noch Empfehlungen für meinen nächsten Besuch habt: immer her damit!

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Blick über den Grand Canyon

Reisen – die Flucht der Rastlosen?

Reisen wir, um vor der Realität davon zu laufen? Weil unser Leben Zuhause zu langweilig, zu kompliziert, zu einengend ist? Als ich dieses Jahr meinen Job kündigte, plante ich sofort die nächste große Reise in die weite Ferne, der Gedanke daran erfüllte mich mit Aufregung und Zufriedenheit. Aber warum? Weil ich mich so vor der Entscheidung drücken konnte, wie mein Leben in Hamburg jetzt weiter gehen soll? Weil ich mich so von der ach so spießigen Vorstellung, sesshaft zu werden, erst Mal verabschieden konnte? Vielleicht.

Aus der Ferne sehen viele alltägliche Sorgen und Probleme viel kleiner und unscheinbarer aus. Weil Abstand gut tut und uns hilft, unsere Gedanken besser zu reflektieren, wenn wir aus unserem Umfeld rausgerissen sind. Aber lasst uns ehrlich sein: Die Dinge verändern sich nicht automatisch, nur weil wir plötzlich nicht mehr da sind und das süße Leben an einem hübschen Sandstrand genießen. Ich glaube, der eigentliche Grund, warum wir auf Reisen das Gefühl haben, dass alles einfacher erscheint, liegt woanders. Unterwegs sind wir ganz auf uns selbst gestellt, müssen uns wieder mehr auf unsere Instinkte als auf unsere Freunde und Familie verlassen und handeln intuitiver. Dazu kommt, dass wir außerhalb unserer Komfortzone einen besseren Blick für das Wesentliche bekommen. Wir tauchen in fremde Welten ein, in denen Menschen oft ganz andere, wirkliche Probleme haben, die uns zeigen, wie dankbar wir für unser Leben sein dürfen. Ich merke immer wieder, dass ich auf Reisen viel demütiger bin, als in meiner Heimat – und so sehr ich mich bemühe, diese Eigenschaft mit in meinen Alltag zu transportieren, so werden allzu viele Dinge doch schnell wieder zur Selbstverständlichkeit.

Wenn ich reise, scheint es manchmal, als ob mein “normales” Leben auf Pause steht und ich in einer Parallelwelt existiere, wo alles irgendwie ein bisschen einfacher erscheint. Aber wenn wir ehrlich sind, ist das Quatsch. Das Leben auf Reisen gehört schließlich genauso zu mir wie mein Leben in Hamburg. Obwohl diese spannende Koexistenz in der Ferne sich manchmal einfach nur wie ein großes Abenteuer anfühlt, ist es doch das, was mein Gesamtpaket ausmacht. Es gibt kein Leben hier und dort, kein “Leben auf der Flucht” – es gibt nur ein Leben und zwar das, für das ich mich entscheide.

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Skyline New York

Günstig durch New York: meine Geheimtipps!

Ihr habt es ja vielleicht schon mitbekommen, ich bin ein riesengroßer New-York-Fan. Diese Stadt ist einfach so aufregend, unkonventionell und wandelbar – love it. Und jedes Mal, wenn ich in New York bin, verpulvere ich meine ganzen Dollar, vor allem in den fantastischen Restaurants und Cafés. Da ich aber leider nicht mit grenzenlosem Geldregen gesegnet bin, muss auch ich mich ein wenig unter Kontrolle halten. Ist aber gar kein Problem, denn, entgegen aller Behauptungen, New York sei eine unfassbar teure Stadt, gibt es hier auch unzählige Sparmöglichkeiten. Die meisten von Ihnen sind schon sehr bekannt (zum Beispiel, dass das MoMa freitags umsonst ist oder man mit der South Station Ferry einen Top-Blick auf die Freiheitsstatue hat), eine tolle Liste findet ihr unter anderem bei Time Out New York. Aber ich habe hier noch meine weniger bekannten Favoriten und vielleicht den einen oder anderen Geheimtipp für Euch.

Yoga
Ich mag Yoga sehr. Und in New York, wo gefühlt ALLE Menschen unfassbar sportlich und gleichzeitig immer auf der Suche nach sich selbst sind, ist Yoga absoluter Volkssport. Da ein Besuch im Yogastudio aber nicht gerade günstig ist, freue ich mich umso mehr über Yoga to the People, ein Yogastudio mit mehreren Standorten in New York, das auf Spendenbasis beruht. Außerdem gibt es in New York mehrere Möglichkeiten, an kostenlosen Yoga-Klassen unter freiem Himmel teilzunehmen, zum Beispiel im Central Park oder im Union Square. Schaut einfach mal bei Google nach „free outdoor yoga nyc“, da findet ihr die Termine.

Food
Essengehen in New York ist für mich die größte Freude überhaupt, wie man wohl schon an meinem “Frühstück in NYC”-Artikel gemerkt hat. Aber es gehört nicht gerade zum günstigsten Vergnügen in New York, sich tagtäglich in den tollen Restaurants und Cafés rumzutreiben. Aber wenn man sich zu helfen weiß … Eines meiner liebsten Angebote hat die Osteria Morini in Soho: Jeden Montag gibt es hier die unfassbar gute, hausgemachte Pasta für 10 Dollar pro Portion – bestellt Euch auf jeden Fall mehrere verschiedene Sorten und probiert so viel ihr könnt. Außerdem ist New York die Stadt der Sonderangebote, man muss sie nur kennen. Auf Websites wie The Skint findet ihr Sonderangebote und Coupons, zum Beispiel für “2 for 1″-Dinner. Und im Gegensatz zu vielen Coupon-Angeboten in Deutschland machen sehr viele extrem gute und höchst beliebte Restaurants bei diesen Aktionen mit. Zusätzlich erfahrt ihr hier auch, wenn bestimmte Läden einen Special-Offer-Day haben und zum Beispiel umsonst Kostproben verteilen – tragt Euch einfach in den Skint-Newsletter ein. Schöne Deals, auch für Wellness und Sport, gibt es außerdem bei Gilt City NYC.

Arbeiten
Wenn man wie ich als Freiberufler tätig ist, kenn man das Problem auf Reisen: Wo kann ich gut arbeiten, habe schnelles Internet und muss nicht alle 20 Minuten einen neuen Kaffee bestellen oder zumindest genervte Blicke vom Personal verkraften? Natürlich gibt es in New York viele Coworking Spaces, aber für gewöhnlich kosten die Geld und das nicht gerade wenig. Nicht so die Wix Lounge, ein relativ versteckter Work Space in der 23. Straße. Die Öffnungszeiten (Mo-Fr, 9-17 Uhr) sind zwar relativ begrenzt, aber dafür ist er komplett umsonst und die einmalige Registrierung am Anfang ist total unkompliziert. Alle Frühaufsteher können morgens ab 7 Uhr im Capital One 360 in der Upper East fleißig sein – eigentlich eine Bank, hat Capital One hier einen kleinen Work Space inklusive Café eingerichtet. Und es interessiert wirklich niemanden, wenn Du Dich stundenlang dort aufhältst.

Musik
Eigentlich findet man überall in New York tolle Musik, weil einfach viele sehr talentierte Straßenkünstler unterwegs sind. Es gibt allerdings, gerade im Sommer, auch viele kostenlose Konzerte in den öffentlichen Parks, so auch im Central Park, der natürlich eine wunderschöne Kulisse bietet. Von Popmusik bis Klassik ist dort alles zu finden, eine Übersicht der Veranstaltungen bekommt ihr hier.
New York ist natürlich auch für seine vielen kleinen Musik-Venues bekannt, wo oft die hauseigenen Bands tolle Live-Musik spielen. Eine sehr bekannte Bar ist das Cafe Wha, wo schon Bob Dylan und Jimi Hendrix auftraten. Der Eintritt kostet meistens nur um die 5 Dollar, am Mittwoch ist er sogar frei.

Outdoor
Es gibt in New York einfach unzählige Orte, die sowieso umsonst sind und wo jeder hin kann – trotzdem möchte ich zwei von ihnen besonders hervorheben, weil sie meiner Meinung nach bei keinem New-York-Besuch fehlen dürfen. Die Highline – einfach nur großartig. Nehmt Euch ein gute Buch mit, einen Kaffee To Go und macht es Euch für ein paar Stunden auf den verschiebbaren Liegen in dem Hochbahntrassen-Park gemütlich.
Ich fahre außerdem wirklich gerne Fähre und schaue mir die Skyline vom Wasser aus an. Da die South-Ferry-Route aber von Touris überlaufen ist, bin ich auf die East River Ferry umgestiegen. Kostet zwar ein paar Dollar extra, aber man kann damit von Manhattan nach Brooklyn fahren und hat mal eine ganz neue Perspektive auf die Stadt.

New York Skyline

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Quinoa Salat

Essen aus aller Welt: Quinoa-Salat mit Tofu

Wie ihr vielleicht schon auf meinem Instagram-Profil gesehen habt: Ich bin ein echter Foodie. Ich liebe es, essen zu gehen und – wenn es die Zeit zulässt – zu kochen. Dabei probiere ich gerne herum und experimentiere mit Zutaten, die ich vorher noch nicht kannte. Alles, was davon auch wirklich lecker wird, stelle ich Euch hier vor. Zum Nachkochen und Genießen – enjoy!

Quinoa
Quinoa kommt aus Südamerika und wird dort meist als Beilage gegessen, wie bei uns der handelsübliche Reis. Quinoa ist aber sehr vielseitig einsetzbar, ich esse helle Quinoa gerne zum Frühstück, dunkle Quinoa gerne herzhaft. Da beide Sorten aber ziemlich gleich schmecken, macht es eigentlich keinen Unterschied – sondern ist eine rein optische Entscheidung meinerseits ;)

Quinoa-Salat mit Tofu
für 2 Personen

200 Gramm Tofu würfeln und in einer Marinade aus Sojasoße, Senf und Paprikapulver einlegen (mindestens 30 Minuten). 1 Tasse Quinoa waschen, mit 2 Tassen Wasser aufkochen und 15 Minuten köcheln lassen. In der Zwischenzeit 5 kleine Tomaten, 1 Avocado und 100 Gramm Feta würfeln und in eine Schüssel geben. Den Tofu scharf anbraten, bis er von allen Seiten knusprig ist. Die restliche Marinade kann als Bestandteil des Dressings benutzt werden. Danach in der gleichen Pfanne eine Handvoll Spinatblätter wenden, bis sie weich sind. Alle Zutaten mit 3 Esslöffeln Olivenöl und dem Saft einer halben Zitrone vermengen – fertig.

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London Themse

London: Tipps für das perfekte Wochenende

London ist das ideale Ziel für einen Wochenend-Trip: Man ist schnell dort, die Flüge sind meist günstig und die Stadt hat immer wieder etwas Neues zu bieten. Und wer Buckingham Palace, Big Ben und Co. schon gesehen hat, kann sich ganz auf die vielen anderen Highlights der Metropole konzentrieren. Meine London-Tipps sind eine Mischung aus Mainstream und Geheimtipps und bieten Euch alles, was ihr für das perfekte Wochenende in London braucht.

London-Tipps für Samstag

Den Samstag könnt ihr wunderbar im coolen East London verbringen – hier trifft sich, was jung, hip und extravagant ist. The 3 Crowns (8 East Road) ist super für ein entspanntes Frühstück in lässiger Pub-Atmosphäre. Mit Avocado-Toast bis hin zu klassischem Porridge seid ihr hier bestens versorgt. Der Flat White ist ebenso ein Gedicht.

London Frühstück

Von dort bummelt ihr am besten Richtung Redchurch Street und Brick Lane – hier gibt es nicht nur viel zu gucken, man kann auch ausgezeichnet shoppen – ein Muss für Fans von Vintage-Läden.

London Vintageshop

Wer auf Süßes steht, sollte unbedingt im Dark Sugars (141 Brick Lane) vorbei schauen und ein paar der außergewöhnlichen Pralinen-Kreationen probieren.

London, DarkSugars

Weiter geht es Richtung Spitalfields Market, wo es neben den üblichen Klamottenständen auch viele hübsche kleine Läden gibt, die prima sind, wenn man Mitbringsel sucht. Hier ist auch der Treffpunkt für die Streetart Walking Tour von Alternative London, die super spannend ist, wenn Euch diese Kunstform interessiert. Knappe zwei Stunden führt ein Guide durch East London und gibt Hintergrundinfos zu der spannenden Kunst, die einem hier überall begegnet. Da die Tour auf dem “Pay what you can”-Prinzip beruht, ist sie auch toll für alle Budget-Reisenden.

Streetart HanburyStreet

London Streetart

Nach der Tour empfehle ich Euch, noch ein wenig nördlicher zu fahren: zum Broadway Market, der jeden Samstag in Haggerston (zwischen Regent’s Canal und London Fields) statt findet. Die vielen Food-Stände laden zum Naschen und Verweilen ein. Schnappt Euch hier ein paar Leckereien und ein Fläschchen Cider und genießt die entspannte Atmosphäre am Kanal, wo sich junge Leute zum Grillen und Chillen treffen.

London, Broadway Market

London, Broadway Market

Wer nach dem Markt noch Hunger hat, kann sich beim Libanesen Yalla Yalla (186 Shoreditch High Street) den Bauch voll schlagen – bester Hummus, den ich seit Langem gegessen habe!

Wer sich für ein alternatives Abendprogramm abseits von Musicals und Mainstream interessiert, dem lege ich The Vaults ans Herzen. Dieser Art-Space unter der der Waterloo-Ubahn-Station ist kreativ, hip und ein bisschen ausgeflippt. Ob Ausstellung, Theater oder Party – hier vereint die junge Londoner Künstlerszene alles, was inszenierbar ist. Das aktuelle Programm entnehmt ihr am besten der Website.

London The Vaults

London-Tipps für Sonntag

Der Sonntag lässt sich wunderbar entspannt in Soho beginnen – schlendert durch die hübschen Gassen, holt Euch irgendwo ein Frühstück (zum Beispiel bei Joe and the Juice –lecker Saft!) und genießt noch ein bisschen das Treiben im Soho Sqaure Park. Von hier aus ist es nur ein kurzer Fußweg an die Themse – wer noch nicht da war, kann auf dem Weg einen Abstecher über den Trafalgar Square machen. Nun geht es auf´s Boot: Die River Tours gehören zum Verkehrsnetz der Stadt und sind günstiger als die Touri-Touren. Falls ihr eh eine Oyster Card (super praktische Auflade-Karte für den Nahverkehr!) habt, gibt es noch einmal Rabatt. Vom Wasser aus hat man einfach eine tolle Aussicht auf die Stadt – von London Bridge bis Bankenviertel ist fast jede Attraktion dabei.

London Riverboat

Fahrt mit dem Boot bis zum North Greenwich Pier – von hier sind es nur wenige Schritte zur “Emirates Air Line”-Seilbahn (könnt ihr auch mit der Oyster Card benutzen), die Euch wieder auf die andere Seite des Ufers bringt – und das mit einem phänomenalen Ausblick!

Mein absolutes Highlight für den Sonntag führt Euch zurück nach Shoreditch im East End: der Sunday UpMarket (91 Brick Lane). Hier gibt es nicht nur tolle Klamotten von aufstrebenden Jungdesignern und außergewöhnliche Lifestyle-Produkte, sondern auch die beste Streetfood-Auswahl, die ich bisher gesehen habe. Nach kulinarischen Ausflügen in die Karibik, nach Indien, Marokko und Venezuela ging leider nichts mehr rein, aber wir hätten ewig weiter essen können.

London Sunday UpMarket

London Sunday UpMarket

London Streetfood

Nach dieser zügellosen Völlerei muss man definitiv noch ein wenig spazieren gehen – für den Abend vor der Abfahrt kann man das auch ganz Touri-like an der Themse machen. Das rot leuchtende London Eye, das angestrahlte Westminster Abbey, die Boote, deren Lichterketten im glitzernden Wasser reflektieren – das ist schon eine wirklich kitschig-schöne Seite, von der sich London am Abend zeigt. Und hier, zwischen Touristenströmen und Elton John singenden Straßenmusikern denkt man sich mal wieder: “Nächstes mal bleibe ich aber länger als ein Wochenende.”

London Eye

Habt ihr auch noch spannende Tipps für London? Immer her damit!

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