Städtetrip
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One night in Bangkok – mein 1. Mal in Thailands Hauptstadt

Grand_Palace_Bangkok

Es war mein erstes Mal. Ich hatte schon viel über Bangkok gehört – und die Meinungen gingen weit auseinander. “Ein stinkendes Moloch!” “Pulsierend und aufregend!” “Merkwürdig …” – ich musste mir also mein eigenes Bild von Bangkok machen. Und da es nun mal mein erster Besuch in Thailands Hauptstadt war und ich nur 2 Tage Zeit hatte, nahm ich mir vor, mir das komplette Touri-Programm zu geben. Und was soll ich sagen? Es hat geklappt …

Auch wenn die Gegen rund um die Khao San Road als schlimmste Touristen-Ecke überhaupt verschrien ist, beschloss ich, zur ersten Orientierung erst mal dort unterzukommen. Und ich hatte Glück, mein Hostel Khaosan Immjai war nur 6 Gehminuten von der berühmt-berüchtigten Partymeile entfernt, war aber trotzdem ruhig und entspannt gelegen. Zudem war es sauber und die Betten für ein Hostel außerordentlich gut.

Was genau muss man denn nun eigentlich machen, wenn man nur wenige Tage in Bangkok ist und trotzdem einen Eindruck von der Stadt bekommen möchte? Das liegt wahrscheinlich im Auge des Betrachters, denn man kann diese Stadt so unglaublich vielseitig erleben: luxuriös, verrückt, entspannt oder alles auf einmal. Ich habe mir Folgendes angeschaut:

 

Grand Palace und Wat Pho

Der Große Palast, die ehemalige Residenz des Königs, ist eine DER Sehenswürdigkeiten in Bangkok und wirklich sehr beeindruckend. Gold und Glitzer, prunkvolle Statuen und glänzende Buddha-Figuren soweit das Auge reicht. Der Palast ist ein guter Einstieg, um die Verehrung zu verstehen, die die Thailänder ihrem König entgegen bringen.

Grand_Palace_Bangkok1

Nicht weit vom Königspalast entfernt findet man den buddhistischen Tempel Wat Pho, der den berühmten liegenden Buddha beherbergt – stolze 46 Meter lang und vergoldet.

Goldener_Buddha

Weekend Market Chatuchak

Märkte findet man in Bangkok zuhauf – zwischen Garküchen, Schmuckständen und Klamottenbergen schlängelt man sich durch die engen Gassen in der Hoffnung auf die besten Schnäppchen. So ein Markt ist auch Chatuchak, der Weekend Market – aber in einer Größe, die sich beim ersten Betreten kaum erahnen lässt. Die Fläche erstreckt sich über mehr als einen Quadratkilometer auf denen sich rund 10.000 Stände aneinander reihen. Hier gibt es ALLES – und das für sehr wenig Geld für unsere europäischen Verhältnisse.

Weekend_Market_Bagkok

Was mir hier besonders gut gefallen hat, ist der Fakt, dass es sich um keinen typischen Touri-Markt handelt – auch Einheimische lieben es, hier am Wochenende einzukaufen. Und neben den unzähligen Ständen mit sinnlosen Dingen, die kein Menschen braucht, aber die man trotzdem haben möchte, gibt es auch Gänge, in denen junge thailändische Designer ihre Kollektionen vorstellen.

Chatuchak_Bangkok

Um von A nach B zu kommen, habe ich übrigens diverse Verkehrsmittel benutzt, die die Stadt so bietet: Taxi (nehmt nur die, die das Taximeter anmachen, alles andere ist Abzocke), Boot (ich bin mit der Blue Flag Line gefahren – One Way kostet 40 Baht) und Skytrain (nehmt Euch einen Pullover mit, da drin ist es eiskalt). Tatsächlich bin ich auch recht viel gelaufen, aber man darf nicht vergessen: Bangkok ist sehr groß und noch viel heißer.

 Nightlife

Kommen wir nun zu dem Teil der Geschichte, der die meisten Klischees beinhaltet, die ich jemals in so kurzer Zeit erfüllt habe. Obwohl ein Freund, der länger in Bangkok gelebt hat, mich gewarnt hat, ich solle unter keinen Umständen in der Khao San feiern gehen, hat die Neugier gesiegt. Und irgendwie gehört es ja auch dazu … Und so zog ich mit einer größeren Gruppe aus dem Hostel los ins Verderben. Es begann noch ganz gesittet in der Parallelstraße der Khao San, in der Rambuttri Alley, wo es erstaunlich gutes Phad Thai für 30 Baht und gegrillte Insekten für je 10 Baht gibt.

Khao_San_Bangkok

Es endete um 5 Uhr morgens mit aufkommendem Kopfschmerz im sich drehenden Hostel-Zimmer. Was dazwischen lag? Mojito. Aus Eimern. Für sehr wenig Geld. Ich hätte es mir denken und vernünftig sein können, aber das Partymädchen in mit rief: “BESTE Idee überhaupt!” Fassen wir zusammen: Ich habe die Nacht durchgetanzt (wer es genau wissen will: Die Mojito Buckets gab es im Oxxi (dazu bekommt man übrigens ein Yenga-Spiel, klingt komisch macht aber großen Spaß), danach ging es weiter in die Golf Bar und The Club). So wachte ich also am nächsten Tag leicht verklärt und mit lustigen Henna-Tattoos und lauter bunten Armbändern auf – ich hatte eine Nacht auf der Khao San überlebt. Den Kater übersteht man übrigens am besten mit einem reichhaltigen Frühstück (zum Beispiel im Jaywalk Café) und einer ausgiebigen Massage, die man hier ab 200 Baht bekommt.

So, und jetzt bin ich gespannt auf mein zweites Mal in Bangkok, denn ich werde bald wieder hier sein – und bin gespannt, welche Gesichter mir die Stadt dann zu bieten hat … Wenn ihr noch Tipps für einen Besuch in der thailändischen Hauptstadt habt, immer her damit!

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